Chosen Family





die Serie ist eine fotografische und performative Arbeit, die selbstgewählte Gemeinschaften innerhalb queerer Subkulturen untersucht. Ausgangspunkt ist ein privater Raum, der temporär als sozialer Treffpunkt genutzt wird. Die Performance entsteht aus der gemeinsamen Anwesenheit, den Interaktionen und der Nutzung des Raumes, ohne festgelegte Rollen oder Abläufe.

Die Fotografien werden innerhalb dieses Settings angefertigt und zeigen Personen, Handlungen, Objekte sowie räumliche Zustände. Sie fungieren sowohl als eigenständige fotografische Arbeiten als auch als Dokumentation des performativen Prozesses.

Die Arbeit thematisiert die Bedeutung solcher Räume für queere Subkulturen in der Gegenwart und beschreibt Gemeinschaft als zeitlich begrenzte soziale Konstellation, die sich durch räumliche Nutzung und soziale Praxis formt.