Beerdigung der Tolernaz
Beerdigung der Toleranz ist eine performative Arbeit im öffentlichen Raum. Etwa 40 schwarz gekleidete Personen begleiten einen Sarg in Form eines Trauermarsches. Bestandteil der Inszenierung sind unter anderem Rosen, Grabkerzen, Fahnen, Lesungen und Gesang.
Die Arbeit verwendet die visuelle und rituelle Struktur einer Beerdigung und überträgt diese auf den Begriff „Toleranz“. Dabei werden gesellschaftliche Entwicklungen wie Polarisierung, Ausgrenzung und queerfeindliche Tendenzen als Ausgangspunkt der Arbeit aufgegriffen.
Durch die kollektive Teilnahme entsteht eine choreografierte Bewegung im öffentlichen Raum, die Elemente von Performance, Demonstration und Ritual miteinander verbindet. Die Performance arbeitet mit Symbolen der Trauer und des Abschieds und untersucht deren Wirkung im gesellschaftlichen Kontext.




